Jedermann

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Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes

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Jedermann by Hugo von Hofmannsthal

Published:

1911

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Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes

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Book Excerpt

bei mit diesem Leben.

(Sie führen ihn ab.)

SCHULDKNECHTS WEIB:

Kannst du das sehn und stehst wie Stein? Wo bett ich heut die Kinder mein?

(Geht ihm nach.)

JEDERMANN

(zum Gesellen):

Tu mirs zulieb, geh da hint nach Und sieh im stillen zu der Sach. Der Mann kommt in Turm, da mag nichts frommen, Dem Weib gewähr ich ein Unterkommen Und was sie nötig hat zum Leben Zusamt den Kindern, das will ich ihr geben. Mein Hausvogt soll mir darnach sehn Und ihr freimachen eine Kammer Doch will ich Plärrens ledig gehn Ihre Not nicht wissen, noch Gejammer. Das ist ein erzverdrießlich Sach Man lebt geruhig vor sich hin Hat wahrlich Böses nit im Sinn Und wird am allerschönsten Tag Hineingezogen und weiß nit wie In Hader, Bitternis und Klag Und aufgescheucht aus seiner Ruh. Ich frag dich, wie komm ich dazu: Was geht mich an dem Kerl sein Taglauf? Er hats halt angelegt darauf, Nun steckt er drin, schreit ach und we

Alex Martin - Love and Loss and the Perils of War
FEATURED AUTHOR - 'The Plotting Shed' (see her blog http://www.intheplottingshed.com/) was Alex Martin's first writing space at the bottom of her Welsh garden. Now she splits her time between Wales and France and plot wherever she is. She still wanders aimlessly in the countryside with her dog and her dreams and she can still be found typing away with imaginary friends whispering in her ear, but these days she has the joy of seeing her stories published and the treasured feedback from readers who've enjoyed them.