Timon von Athen

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Timon von Athen by William Shakespeare

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Book Excerpt

gefällt dir dieses Gemählde, Apemanthus?

Apemanthus. Am besten, weil es nichts böses thut.

Timon. Arbeitete der nicht gut, der es mahlte?

Apemanthus. Der arbeitete noch besser, der den Mahler machte; und doch ist er nur ein schlechtes Stük Arbeit.

Mahler. Ihr seyd ein Hund.

Apemanthus. Deine Mutter ist von meinem Stamme; was war sie, wenn ich ein Hund bin?

Timon. Apemanthus, willt du mit mir zu mittagessen?

Apemanthus. Nein, ich esse keine grosse Herren.

Timon. Wenn du es thätest, würden die Damen über dich böse werden.

Apemanthus. O! die verschlingen gar die grossen Herren, und kriegen dike Bäuche davon.

Timon. Das ist ein unzüchtiger Einfall.

Apemanthus. So nimmst du ihn auf; nimm ihn für deine Mühe.

Timon. Wie gefällt dir dieses Juweel, Apemanthus?

Apemanthus. Nicht so wol wie Aufrichtigkeit, die doch einen keinen Heller kostet.

Timon. Wie viel

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